Bei einer klassischen Tape Library handelt es sich um ein automatisches Bandsystem mit mehreren Bandlaufwerken, mit deren Hilfe Daten zuverlässig auf Bändern gespeichert werden. Diese Bänder müssen regelmässig aus der Tape Library entfernt und Zwecks Datensicherung an einem entfernten Ort aufbewahrt werden. Seit Jahren hat sich der Backup mit Hilfe der klassischen Tape Libraries als eine zuverlässige Backup-Methode bewährt.
Nun legen fallende Festplattenpreise bei gleichzeitig steigender Leistungsfähigkeit sowie der Notwendigkeit möglichst viele Daten jederzeit und sofort verfügbar zu haben eine Alternative nahe: Den diskbasierten Backup und in seiner endgültigen Konsequenz die Virtuelle Tape Library (VTL).
Die Firma FalconStor stellt mit ihrer ‘Virtual Tape Library‘ (VTL) eine hochflexible und leistungsfähige Backup-Lösung zur Verfügung, mit der der Übergang vom herkömmlichen Backup auf Bandlaufwerke hin zum Backup to Disk schrittweise vollzogen werden kann.
Eine Virtuelle Tape Library (VTL) verhält sich der jeweiligen Backup-Software gegenüber genauso wie eine physische Library. Dank der Möglichkeit, eine höhere Anzahl an virtuellen Laufwerken zu definieren können entsprechend viele Datenströme parallel festgelegt werden. Dies wiederum hat eine höhere Backup-Leistung zur Folge. Das Backup-Fenster wird also wieder grösser, was im Normalfall die gesamte IT-Infrastruktur bedeutend entlastet.
Unter dem Konzept der Virtual Tape Library bleiben die Strukturen einer bestehenden IT-Umgebung weitgehend erhalten, was für den lokalen wie auch für einen zentralen Backup von Remote-Installationen gilt. Mittels der integrierten De-Duplikationsfunktion werden zudem redundante Daten eliminiert, womit die Datenmenge des Backups signifikant reduziert werden kann.
Mit einer Virtual Tape Library können Daten via LAN asynchron an einen anderen Standort repliziert werden, was die Sicherheit der ausgelagerten Backup-Daten erhöht und gleichzeitig den Administratorischen Aufwand reduziert.
FalconStor
Virtual Tape Library (VTL) mit Inline De-Duplication
FalconStor,
US-Hersteller von leistungsfähigen IT-Systemen, kündigt Neuerungen
im Release 7.5 seiner bekannten Virtual Tape Library (VTL) sowie im
Release 7.0 des File-Interface De-Duplication Systems (FDS) an.
Virtual Tape
Library (VTL)
Die VTL
arbeitet ab Release 7.5 neu mit Inline De-DuplikationsTechnologie.
Diese Technologie ersetzt die bisherige
Post-Processing De-Duplication. Inline De-Duplication erfolgt
gleichzeitig mit dem Datensicherungsprozess und ist daher signifikant
schneller und effizienter als die bisherige Methode. Inline
De-Duplication erlaubt zudem das Erstellen einer Zweiten Kopie der
Daten direkt auf Tape, ohne dabei die Hilfe des Backup Servers bzw.
der eingesetzten Backup Software in Anspruch zu nehmen.
Auf der Ebene des Volumes (VOLSER)
können neu virtuelle Laufwerke selektiv für die De-Duplikation
ausgewählt bzw. davon ausgenommen werden. Damit können Dateien, auf
die z. B. im Bedarfsfall sehr schnell zugegriffen werden muss, aus
dem Prozess der De-Duplizierung ausgeschlossen werden.
Neu ist zudem, dass die VTL neu
mit der Open Storage-Technologie (OST) von Symantec kompatibel ist.
Letztere erhöht die Datensicherheit (Data Security) dank eines
konsistenteren Backups beträchtlich.
File-Interface De-Duplication System (FDS)
Das File-Interface De-Duplication System (FDS) ist
eine auf LAN basierende File-Share Anlaufstelle im Netz, die von
sämtlichen IT-Komponenten aus angesprochen werden kann, welche auf
ein File-Share schreiben können. Daten, die in das FDS-System
geschrieben werden, unterliegen direkter De-Duplikation und können
so platzsparend abgelegt werden. Diese Technik ist optimiert für
CIFS- und NFS-Protokolle und einer Leistung bis zu 1‘500 MB/s (5,4
TB/h).